Compliance

Unternehmen müssen viele gesetzliche Bestimmungen und Richtlinien erfüllen. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten rechtlichen Regelungen für die USA und die D-A-CH-Region: Die wohl bekannteste Gesetzgebung aus den Vereinigten Staaten im Umfeld von Compliance und IKS (Internes Kontrollsystem) ist der Sarbanes Oxely Act. Dieser gilt auch für alle deutsche Unternehmen mit Beteiligungen in den USA oder als Subunternehmen amerikanischer Holdings. Seit 2002 ist außerdem für Unternehmen, die an der amerikanischen Börse notiert sind, die SOX Compliance vorgeschrieben. Sie besteht vor allem aus zwei Paragrafen. Der erste, Paragraf 302, fordert ein IKS in Unternehmen für eine verlässliche und nachvollziehbare Finanzberichterstattung. Jedes Management muss dabei schriftlich die Bereitstellung aller relevanten Informationen im Rahmen des IKS an konsolidierte Tochtergesellschaften bestätigen. Paragraf 404 verpflichtet das Unternehmensmanagement in einem IKS-Report über Umfang und Effektivität interner Kontrollen zur Finanzberichterstattung Auskunft zu geben. Diese Angaben kontrolliert ein externer Wirtschaftsprüfer. Vergleichbar auf europäischer Ebene ist die 8. EU-Richtlinie, auch unter dem Namen Abschlussrichtlinie bekannt. Sie ist in allen EU-Mitgliedsstaaten verbindlich. Das Gute daran: Die festgeschrieben Anforderungen bleiben den einzelnen Staaten überlassen. In Deutschland hat man die wichtigsten rechtlichen Bedingungen für Compliance in diese Gesetzeswerke eingebettet: Das deutsche Aktiengesetz (AktG §91 Abs. 2), den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK § 161), das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), das Handelsgesetzbuch (§317) sowie in das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG).

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